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So finden Sie uns. . .  Stumpertenrod  liegt


A5 Autobahn Frankfurt/Kassel - Abfahrt
Alsfeld West, über Romrod direkt ins
Feldatal (ca. 19 km)
 

  • mitten in Hessens Urgestein
  • zu Füßen des Freizeitparks Hoherodskopf
  • am Naturpark "Hoher Vogelsberg"
  • am "Windenergiepark Hessen"
  • auf dem "Hessen-Wanderweg"
  • an der Deutschen Ferienroute (Alpen -Ostsee)
  • direkt an der Deutschen Märchenstraße
  • ca. 20 km entfernt von Lauterbach, Alsfeld, und Schotten
  • ca. 40 km entfernt von Marburg, Fulda und Gießen
  • ca. 100 km entfernt von Frankfurt und Kassel
      

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


Größere Kartenansicht Parkplatz / Routenplaner

 Nach Stumpertenrod

mit Bahn, Bus & Fahrrad

nur Samstag, Sonn- und Feiertag vom 1. Mai bis 28. Oktober:
 
Vogelsbergbahn (Linie 35) ab Giessen oder Fulda bis Bhf. Mücke
Vulkanexpress (Linie VB-91) bis Unter-Seibertenrod oder Ulrichstein, 3-4 km Landstrasse mit dem mitgeberachten Fahrrad.

mit Bahn & Bus

nur Montag bis Freitag:
 
Vogelsbergbahn (Linie 35) ab Giessen oder Fulda bis Bhf. Alsfeld - weiter mit Regionalbus 5165
  
Vogelsbergbahn (Linie 35) ab Giessen oder Fulda bis Bhf. Mücke - weiter mit Regionalbus VB77

Fahrplanauskunft

Rhein-Main Verkehrsverbund:
www.rmv.de
 
Regionalbusse & Vulkanexpress:
www.vbv-vogelsberg.de

mit dem Pferd 

Von Reitstation zu Reitstation:
www.reitstationen.de

Ein Vogelsberger Wanderabenteuer

Ein Mann sieht rot

Ein Mensch, befreit vom Tageswerk,
Fährt fröhlich in den Vogelsberg.
Er hat gehört, der sei so grün.
Dort will er wandern, forsch und kühn.
Schon liegt Reiskirchen ihm im Rücken, 
Doch noch kann er kein Grün erblicken.
Er reibt die Augen, seine blauen,
und traut sich nicht, dem Aug' trauen,
Denn was er sieht in heller Not:
Der grüne Vogelsberg ist rot!

Kaum dass die Straße er verlassen
Und wandert auf den kleinen Gassen,
Sieht er zunächst - Gott Zapperlot:
Ein Straßenschild nach Winnerod.

Und als nach Osten er sich wendet,
Weil ihn die Hoffnung dorthin sendet,
Erstarrt er jäh, fast wie bedroht:
Der nächste Ort heißt Göbelnrod!

Da ist der Mensch gar sehr erschrocken
Und lässt sich weiter nordwärts locken,
Glaubt schon vom Schocke sich erholt,
Da zeigt das Ortsschild: Stangenrod.

Ganz schnell hat er sich aufgerichtet,
weil er ein kleines Dorf gesichtet.
Dort kehrt er ein und isst ein Brot.
Ihr glaubt es kaum: in Elpenrod.

Der Mensch bekommt's mit Angst zu tun.
"Nach Süd", befiehlt er seinen Schuh'n,
"So schnell als wie ihr könnt mich tragen.
Ich will nach einem Orte fragen,
Der nicht solch grässlich Farb enthält."
An einer Tür hat er geschellt.
"Wo bin ich? Sagt's mir, schwere Not!"
"Ei, goder Mann, in Ermerod!"

Der Mensch flieht voller Angst und Qual
Und ist schon jenseits Feldatal,
Da endlich sieht er einen Schlot.
Und dann das Ortsschild: Vadenrod.

Der Mensch ist ernstlich wie benommen, 
Dann ist ihm die Idee gekommen,
In Richtung Lauterbach zu geh'n,
das Weit're wird man dann schon seh'n.
Doch so, als ob des Teufels Hölle
Ihn abermalig foppen wölle,
Sieht, schwankend, er, fast aus dem Lot,
Ein gelbes Schildchen: Wallenrod.

Ach, fern liegt das erhoffte Grün,
Wie lang noch muss er weiterziehn?
Das Auge zuckt, es brennt sein Jod:
Rupperten- und Engelrod,
Allmen-, Dannen-, Appenrod,
Rainrod, Romrod, Allgenrod!
Unter-, Oberseibert(en)rod,

und dann auch noch Eschenrod.

Nun ist der Mensch von allen Sinnen,
verwirrt bewegt er sich von hinnen
und kommt sich vor wie ein Idiot:
Elben-, Vocken-, Bleidenrod,
Schwaberten-
und Reimenrod.

Des Menschen Hand, sie wird zur Kralle,
Er hebt sie, schwört: "Ihr könnt mich alle!"
Und hetzet wild durch das Gelände.
"Mach diesem Alptraum bald ein Ende", 
So betet er den Himmel an.
Doch der war ihm nicht wohlgetan.
Zerschunden, fast bis auf den Tod
Erreicht er ....na? Stumpertenrod.

Dort haben sie ihn aufgepäppelt,
Sich fast in Fürsorge verzettelt.
Man fragte ihn nach seinem Wunsch:
"Darf's Bier sein? Oder lieber Punsch?
Auch von den Weinen darfst du wählen,
Du brauchst es uns nur zu erzählen!"
Und was, denkt ihr, sagt, der Chaot?
"Wenn ich schon wählen darf, dann rot!"
Und damit hat man ihn verwöhnt.
Der Mensch ist wieder ausgesöhnt.

Joachim Dudek

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