Feldataler Mühlenfeste in Stumpertenrod:
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8. Mühlenfest am 
 3. Juli 2005 von 11-18 Uhr

Fotogalerie 2006 

 

 

 

Nachdem das etwas andere Dorffest - das Feldataler Mühlenfest - bei www.art-vogelsberg.de zu den drei Veranstaltungen im Vogelsberg gezählt wird, die inzwischen Kultstatus erreicht haben, versuchen die Organisatoren auch in diesem Jahr durch besondere Anstrengungen diesem Anspruch gerecht zu werden.

Am Sonntag, dem 3. Juli von 11 bis 18 Uhr ist es wieder soweit. Über 70 Aussteller bieten eine große Auswahl an selbst Hergestelltem, althergebrachten Handwerksprodukten und originellem Kunsthandwerk. Für das leibliche Wohl sorgen traditionelle Gerichte. Zur kulturellen Erbauung gibt es ein breites Angebot künstlerischer Aktivitäten, Ausstellungen, Buchvorstellungen und Lesungen.

  
Erinnerungen an Helmut Ling

Vorstellung eines Buches

 

Helmut Ling war Visionär einer neuen Sicht auf den Vogels­berg, nicht nur Sammler und Be­wahrer. Sein Interesse an der Region, an Fachwerk, Möbeln, Malerei, Grafik, Fotografie, Li­te­ratur, Alltagsleben, Märchen und Kinderspielzeug führte zu Projekten, an denen sich zahl­reiche Menschen beteiligten. Seine besondere Vorliebe galt der Vogelsbergliteratur.

Er suchte und fand vergessene Bücher auf Märkten, Messen, mit Hilfe des Internet, infor­mierte darüber und legte historische Bücher neu auf. Vorträge und Le­sungen während des Mühlen­festes in Stumpertenrod, dessen Mitinitiator und künstlerischer Leiter er gewesen ist, fanden immer großen Zuspruch. An der Zusammenstellung einer Vo­gelsberg-Bibliografie war er betei­ligt.

Mit der Aufarbeitung von ganzen Nachlässen und der Vermitt­lung in wissenschaftliche Hände leistete er wichtige Beiträge zum Erhalt heimischer Kultur.

Sein Korcherts Hof in Stumpertenrod war eine Nahtstelle zur Verknüpfung von Interessen und Aktivitäten. Dabei gelang es Ling, Menschen zu eigenständiger Arbeit für Projekte anzure­gen. Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei die verbin­denden Elemente von histori­schen und modernen Phänomenen in Kunst und Handwerk.

Sein früher Tod ist Anlass für den Verein Karuszel-Gebirgs-Kulturen Ulrichstein ein Buch aufzulegen, in dem 25 Personen in Essays, Gedichten, Zeichnungen und Fotos Helmut Ling in seinen abwechslungsreichen Facetten beschreiben.

Einige Autoren werden ihre Beiträge im Stall des Korchertsho­fes vortragen. Das Buch mit 40 Seiten kostet 5 Euro.

 

   
Zeitplan der Ereignisse

1

Lesungen im Pferdestall anlässlich des Mühlenfestes

am Sonntag, den 3. Juli 2005

 

20 Min. werden nach Einlass gelesen, dann die Tür geöffnet zum „Entweichen“ und ggf. auf Wunsch noch weitere 10 Min. gelesen.

Buchverkauf anschließend in der Scheune 

 

Beginn der Lesungen:        

13.00 Uhr

Dr. Gunnar Meske: Manuskript-Lesung

„Gretas Geschichten“. Mehr oder minder Anstößiges über

den „Schwan von Wohnrod“.

Eine Passage aus dem noch unveröffentlichten Roman

Ernst und Erna von der Vogelsbergerin Erna K. Genmus

 

13.45 Uhr

3 Beiträge aus dem Erinnerungs-Büchlein an

Helmut Ling, einem guten Freund und Menschen!

Jeweils 10 bis 15 Min.

Marianne von Kölichen

„Ein hessischer Fürst auf Bulgariens Thron“

Ursula Straumann

„Was ich Dir unter der Linde noch sagen wollte ........“

Karl Brodhäcker

„So Messer hab ich auch“

„Die Kuhfliege“

     

14.45 Uhr

Henry Euler liest aus seinem unlängst im Elf    

Uhr-Verlag, Lauterbach, erschienenen Buch:

Die Totenkopfbande: Spannende Schilderung   

phantasievoller Abenteuer aus den 50-ern, wo   

sich wilde Bandenkriege von der Straße über die  

Dachböden bis hin in die Wälder erstreckten. – Und  

dann war da ja auch noch der Elvis ...

 

 

 
 

Radio Grotto

 

Die Sperrmüllpiloten bauen diesmal auf dem VeldesHof eine multimediale Grotte auf ,die verschiedene geistige und körperliche Geheimnisse in sich birgt. Vor der Grotte wird ein ovaler Platz angelegt, auf dem  imaginäre Souvenirhändler rätselhafte  Dinge anbieten. Musikalisch begleitet wird die Installation „Radio Grotto“ wieder von einer Familie sich drehender Plattenspieler.

 

 
Musik im Dorf

"Pola osam musika" bedeutet "Musik um halb acht" auf Serbokroatisch und ist der Name einer studentischen Folkloregruppe, die sich jeden Sonntag zum Musizieren
trifft. Mit Geige, Klarinette, Akkordeon, Cello, Gitarre und Perkussion spielen wir Lieder und Tänze aus Osteuropa sowie Klezmermusik.

Spinnstubenlieder und Hits aus alten Zeiten zum Zuhören & zum Mitsingen spielen Albert Schmelz (Akkordeon) & Otto Bellinger (Geige). 

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